Die Magnetresonanz-Tomografie gilt momentan als die beste Untersuchungsmethode von Gehirn, Wirbelsäule, Gelenken und Weichteilen. Weitere Einsatzgebiete sind Bauchorgane, Prostata und Brust sowie Blutgefässe. Das Röntgeninstitut Aarau verfügt über ein 3 Tesla MRI sowie über ein 1,5 Tesla Gerät.
Im MRI werden mithilfe eines Radiosignales die Wasserstoffatome (Protonen) im Körper in Schwingungen versetzt. Hierbei entsteht ein Signal, das durch hochempfindliche Antennen gemessen werden kann. Ein Computer berechnet daraus ein Bild des Körpers (bzw. Schnittbilder der jeweiligen Untersuchungen).
Die MRI benötigt keine Röntgenstrahlen. Bisher sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.
Eine MRI-Untersuchung dauert 30 – 60 Minuten. Während der Untersuchung sollten Sie so ruhig wie möglich liegen, damit die Bilder gut beurteilbar sind. Da das Gerät Klopfgeräusche verursacht, erhalten Sie einen Gehörschutz. Während der Untersuchung werden Sie ständig von der Radiologiefachfrau überwacht. Auch wenn diese nicht direkt im Raum anwesend ist, hat sie jeweils von ihrem Arbeitsplatz Sichtkontakt mit Ihnen und bleibt über eine Gegensprechanlage mit Ihnen in Kontakt. Für den Notfall erhalten Sie eine Klingel, die Sie betätigen können.
Bei vielen Gelenksuntersuchungen wird vorgängig unter Durchleuchtung noch ein Kontrastmittel ins betroffene Gelenk gespritzt, um krankhafte Veränderungen im Gelenk deutlich besser erkennen zu können.
Seit ca. 1980 angewendetes Verfahren zur Erstellung von Schnittbildern durch den Körper. Sie dient vor allem zur Darstellung der Knochenstrukturen, des Schädels und des Gehirns, der Lunge und der Bauchorgane sowie zum Teil auch der Blutgefässe.
Basierend auf der Technik eines rotierenden Röntgenstrahles werden aus einer Vielzahl aus verschiedenen Richtungen aufgenommenen Röntgenaufnahmen mittels Computer ein mehrdimensionales Bild errechnet.
Die Untersuchung benötigt Röntgenstrahlen. Dank der neusten Technologie konnte sowohl die Strahlenbelastung und auch die Untersuchungszeit nochmals verringert werden.
Die Untersuchung selbst dauert ca. 15 Minuten. Zur Verbesserung der Bildqualität wird häufig Kontrastmittel in die Armvene gespritzt und bei bestimmten Fragestellungen auch vorgängig ein Kontrastmittel getrunken. Bitte planen Sie für die gesamte Untersuchung somit ca. 45 Minuten. Die Platzverhältnisse sind bei diesen Geräten sehr grosszügig, es können auch Patienten mit Platzangst gut untersucht werden.
Die Durchleuchtung wird vor allem zur Gelenkspunktion (bei der Kontrastmittelfüllung eines Gelenkes bei der MR-Untersuchung) eingesetzt. Weitere Einsatzgebiete sind vor allem die Untersuchung von Speiseröhre, Magen, Darm und die Venendarstellung.
Durch Verwendung von schwachen, anhaltenden Röntgenstrahlen kann der Röntgenarzt eine „Live-Übertragung“ der Bilder auf einem Bildschirm verfolgen und dabei auch gezielte Röntgenaufnahmen vornehmen.
Unter sterilen Bedingungen wird nach vorgängiger lokaler Betäubung ein Kontrastmittel ins Gelenk gespritzt. Diese Behandlung wird allgemein gut vertragen und ist nicht besonders schmerzhaft.
Der Patient muss zunächst ein Kontrastmittel einnehmen, das ist eine für Röntgenstrahlen dichte, jodhaltige Flüssigkeit. Das Kontrastmittel wird für Untersuchungen der Speiseröhre und des Magens getrunken.
Zuerst wird ein jodhaltiges Kontrastmittel in eine oberflächliche Vene am Fussrücken oder an der Ellenbeuge verabreicht. Dadurch werden die Venen bei der Durchleuchtung sichtbar und es werden Röntgenbilder (Phlebographie) angefertigt.
Die Mammographie ist eine Untersuchung der Brust mit Röntgenstrahlung und weiterhin die empfindlichste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs.
Die Röntgenstrahlung durchdringt die Brust und bildet ein Röntgenbild ab. Schon kleinste Anzeichen und Hinweise auf krankhafte Veränderungen des Brustgewebes wie Brustkrebs werden darauf erkennbar. Routinemässig wird das Prinzip der Tomosynthese durchgeführt.
Die Tomosynthese, ein neuartiges Verfahren zur Entdeckung von Brustkrebs, ist sozusagen die Steigerung der Mammographie. Die Bilder sind dreidimensional und um ein Vielfaches aussagekräftiger und weniger fehlerhaft als bei der Mammographie, da die Brust nicht nur von oben, sondern auch von verschiedenen Winkeln aufgenommen wird. So können Schnittbilder in unterschiedlicher Schichttiefe errechnet werden. Dadurch existieren weniger Gewebeüberlagerungen auf den Aufnahmen, wodurch vor allem die Dichte der Brüste besser beurteilt werden können. Dies ermöglicht eine exaktere Diagnosestellung und leistet somit einen besseren Beitrag zur Brustkrebs-Früherkennung.
Bei einer Mammographie ist die Patientin weniger Strahlung ausgesetzt als innerhalb eines Jahres in ihrer natürlichen Umgebung. Die Strahlenbelastung ist also relativ gering.
Für eine Mammographie muss man etwa 20 Minuten rechnen. Die Brust wird im Röntgengerät komprimiert, um die Strahlenbelastung so niedrig wie möglich zu halten und die Bildqualität zu optimieren. Die Untersuchung kann ergänzt werden durch eine Sonographie.
Die Ultraschalltechnik setzt man vor allem zur Untersuchung von Bauch- und Beckenorganen (Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Milz, Nieren, Blase usw.) und Weichteilen (z. B. Schilddrüse, Brust), Gelenken und Blutgefässen ein.
Vom menschlichen Ohr nicht hörbare Schallwellen (Ultraschall) bilden durch Reflexion die Organe im Körper ab und es entsteht auf einem Bildschirm ein Bild dieser Organe.
Die Ultraschalldiagnostik benötigt keine Röntgenstrahlen und ist völlig unschädlich.
Eine Untersuchung nimmt etwa 10 bis 30 Minuten in Anspruch. Dabei trägt der Arzt ein Kontaktgel auf die Haut auf und fährt mit einem sogenannten Schallkopf auf der Körperoberfläche entlang.
Röntgenaufnahmen dienen vor allem zur Untersuchung von zwei Bereichen: zur Untersuchung der Knochen oder der Lunge (Thoraxbild).
Durch das Knochenröntgen können Veränderungen am Knochen und den Gelenken festgestellt werden, z. B. Brüche, Gelenkabnutzung (Arthrose) oder Knochen- und Gelenkentzündungen (Arthritis).
Durch das Thoraxbild kann man Lungenveränderungen wie z. B. Lungenentzündungen oder Herzvergrösserungen erkennen.
Das Knochen- und Thoraxröntgen dauert etwa 15 Minuten. Dabei wird von dem betroffenen Körperteil mindestens ein Röntgenbild aufgenommen.
Die Knochendichtemessung durch DEXA (Dual-Energy-X-Ray-Absorptiometry oder Röntgen-Absorptionsmessung) gilt zur Erkennung von Osteoporose als das exakteste Verfahren. Dabei stellt man die Knochendichte fest.
Bei der DEXA wird Röntgenstrahlung in verhältnismässig geringer Dosis eingesetzt. Dabei eignet sich die Methode auch für fortlaufende Kontrollen während einer Osteoporose-Erkrankung.
Die Strahlenbelastung entspricht ungefähr der natürlichen Strahlenbelastung der wir in 10 Tagen ausgesetzt sind. Sie beträgt dabei nur ein Hundertstel einer normalen Röntgenaufnahme der Wirbelsäule.
Für eine DEXA-Messung muss man etwa 15 Minuten rechnen. Das Gerät sieht wie eine grosse Untersuchungsliege aus. Das Gerät ist offen und von allen Seiten her einsehbar. Ein schmaler Scanner läuft in einem Abstand von ca. 20 cm über ihren Körper. Dabei sollten Sie ganz ruhig liegen bleiben und normal atmen. Eine besondere Vorbereitung ist nicht nötig.